Dystopian // Rødhåds Berliner Phänomen

Dystopian // Rødhåds Berliner Phänomen

Der Berliner Junge Rødhåd, ist momentan in aller Munde. Der Siegeszug seines Sounds und des Sounds seiner Brüder im Geiste hält an und ein Ende ist nicht in Sicht. Eine Art Homebase für den sphärischen, deepenTechno a la Rødhåd bietet sein Label Dystopian. Seit 2012 wurden Tracks von Recondite, Drumcell, Alex.Do und natürlich dem Head selbst veröffentlicht.

Als Dystopie versteht man in etwa das Gegenteil einer Utopie. Also eine negativ behaftete Zukunftsvision. Rødhåd zufolge leben wir bereits in einer solchen. In Zeiten von Internet, Videoüberwachung und Kriegen ist man versucht ihm zuzustimmen. Sieht man sich die Titel der auf Dystopian veröffentlichten EPs an, so erkennt man auch hier einen Zusammenhang. „1984″, „Red Rising“, „Nadsat“ oder „Stalker“ sind sie beispielsweise betitelt und sind Verweise auf dystopische Literatur oder Filme.

Entwickelt hat sich das Label aus einer Partyreihe heraus, die Rødhåd zusammen mit Freunden 2009 ins Leben gerufen hat. Und wenn man das Label heute betrachtet, hat sich nicht viel geändert. Qualität steht über Quantität (20 Releases in vier Jahren) und es ist auch jetzt noch sehr familiär. Zwei der Zugpferde von Dystopian, Recondite und Alex.Do, teilten sich früher beispielsweise eine Wohnung, während Alex.Do und Rødhåd über ihre alte Leidenschaft, das Graffiti sprayen, fachsimpeln können.

Unterm Strich bleibt eine qualitativ mehr als hochwertige, sympathisch anmutende Labelcrew, um die Lichtgestalt Rødhåd, die einen modernen, sphärischen, aber dennoch harten Techno vertritt. Noch heuer kann man sich in der Grellen Forelle in Wien, von den Talenten Rødhåds überzeugen. Und zwar am 29. Dezember. Sollte man sich nicht entgehen lassen!

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Michael Grabner

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